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Rollers Of The Realm – Pinball mit RPG-Elementen

Rollers Of The Realm gibt es aktuell beim Capcom x SEGA x ATLUS Humble Bundle  im ersten Teil, das heißt um das Spiel zu bekommen muss man mindestens einen Dollar bezahlen. Ich habe mir gleich das ganze Paket  für 12 $ geholt (insgesamt 12 Spiele) 🙂

Das Spiel macht einen guten ersten Eindruck, ich persönlich habe bisher noch nie so einen Genre-Mix gesehen, sprich Pinball kombiniert mit Rollenspiel-Faktor. Entsprechend gespannt habe ich mich dann durch die Level gespielt. Mit dem Controller spielt sich das entsprechend gut, man kann sich das so vorstellen, dass jeder Schauplatz einer Handlung einen „Pinball“-Platz widerspiegelt. Das heißt, wirklich jedes Level wird geflippert. Recht einfallsreich sind die Level im Nachhinein gesehen jedoch nicht umgesetzt.

Man hat mehrere Bälle (Leben gleich gesetzt), jeder Ball spiegelt einen Charakter wieder. So gibt es zum Beispiel einen Ritter (dicker Ball), einen Jäger und noch viele mehr, die man im Laufe des Spiels freischalten kann. Allerdings gibt es selten die Notwendigkeit, auf die anderen Bälle (=Charaktere) zu wechseln, da man zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht mal ansatzweise vor eine Herausforderung gestellt wird. Einzig allein die Heilerin wird manchmal benötigt, um sich zu heilen oder um andere Bälle wiederzubeleben. Denn meistens stirbt man nicht wegen den Gegnern, sondern weil der Ball einfach runterfällt (manchmal direkt in der Mitte der beiden Flipper). Ob dies nun der teilweise bemängelten Game-Physik zuzuschreiben ist, kann ich nicht sagen.

Für jeden einzelnen Charakter-Ball kann man außerdem Items kaufen, die einen Boni im „Kampf“ bringen, den Effekt selber merkt man nicht wirklich. Außerdem kann man Hilfscharaktere kaufen, die man mit dem erspielten Gold freischalten kann. Die Story ist leider schon nach 2 Stunden vorbei und recht viel Motivation für die restlichen Erfolge blieb bei mir nicht über.

Meiner Meinung nach eine coole Idee „Pinball mit Rollenspiel-Elementen“, leider nur unzufrieden umgesetzt. Nichtsdestotrotz macht es trotzdem ein wenig Spaß sich durch die Level zu spielen. 2 von 5 Sternen, aufgrund des geringen Umfangs. Das Spiel kostet aktuell 9,99 € auf Steam.

Oceanhorn – Zelda-Klon mit Indie-Charme

Oceanhorn – Monster of Uncharted Seas liegt schon sehr lange in meiner Steam-Bibliothek. Ich habe es damals in einem Humble Bundle günstig erworben, hatte es dann für 15 Minuten angespielt und aus irgendeinem Grund liegen gelassen. Nun habe ich es auf 2-3 Spiel-Sessions (11 Spielstunden / 76  % Erfolge) durchgespielt und kann folgendes zu dem Indie-Highlight erzählen:

Allgemeines: Schon nach den ersten Minuten erkennt man sehr viele Parallelen mit dem Zelda Universum. Dies ist kein Kritikpunkt, da das Spiel sehr gut die bereits bekannten Elemente integriert. Allein die ersten Story-Grafiken erinnern mich an so manches Handheld-Zelda, Steuerung, Spielprinzip, der Aufbau der Level und der Rätsel erinnern an  das große Nintendo-Vorbild.

Story: Die Story ist sehr schön inszeniert und für meinen Geschmack von Umfang her genau richtig. Man begibt sich auf die Suche nach seinem Vater, muss 3 Siegel finden, um sich dann OceanHorn entgegenstellen zu können. Untermalt wird diese mit schönen Szenen, Bildern und einer Teil-Vertonung.  Es gibt mehrere Inseln, die alle mittels Schiff automatisiert angefahren werden können. Während der Fahrt muss man sich die Zeit mit dem Beschießen der Ocean-Monster vertreiben. Auf der Insel angekommen kann man dann seine Abenteuer-Lust ausleben, alle Rätsel knacken, Kisten und spezielle rote Blut-Steine sammeln (hat man fast alle, wartet ein Geheimnis auf euch). Natürlich müssen Bosse verkloppt und bezwungen werden.

Steuerung: Ich habe das Spiel komplett am PC mit XboxOne Controller gespielt und muss sagen, dass diese Steuerung perfekt umgesetzt wurde. Das Spiel hat Full-Controller-Support, das heißt auch Menü-Führung etc. funktioniert ohne Probleme. Mit den XYAB-Buttons schlägt man mit dem Schwert zu, weicht aus, spricht so manchen der mehreren Zauber und kann zusätzlich auch noch Bogen, Bomben, Springstiefel verwenden, um sich durch die Level zu kämpfen.

Grafik & Soundtrack: Grafik und Soundtrack sind sehr schön gestaltet, der Comic-Stil gefällt mir sehr gut und der Soundtrack kann sich echt sehen lassen, denn dieser wurde von keinen Geringeren als Nobuo Uematsu (Final Fantasy) und Kenji Ito (Seiken Densetsu) komponiert. Also wenn das mal keine Hochkaräter sind.

Fazit: OceanHorn ist ein super Indie Titel, welcher mit Rätseln, einer guten Geschichte und tollem Gameplay auf voller Linie überzeugt. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, welcher 2018 erscheinen soll. Bis dahin wünsche ich jedem Rätsel- und Zelda-Fan viel Spaß mit Oceanhorn.

Runic Rampage – Indie Hack and Slay Spaß

Runic Rampage habe ich letztes Wochenende entdeckt, es ist ein Indie Hack and Slay ähnlich wie Diablo und Torchlight.  Für mich ein klares und auch kurzes Indie-Highlight aus dem Genre. Für 6,99 € erhält man ein sehr detailreiches und spaßiges Vergnügen für mehrere Stunden.

Sinn und Zweck ist es in den 4 Akten, dass man entsprechende Runen-Fragmente sammelt, um den legendären Runenstein wiederherzustellen. In feiner Hack and Slay Manier schnetzelt man sich durch 4 Akte mit einigen Unterkapiteln, löst so manches (relativ) einfaches Rätsel und stirbt auch einige Male an den „Trash-Mobs“, die mir manchmal echt den Nerv geraubt haben. In den Levels muss man zügig vorangehen, um auch wirklich die volle „Punktzahl“ bzw. Wertung zu erhalten. Die Wertung ist abhängig von der Länge Kill-Streak, Anzahl der getöteten Gegner und ob man den „versteckten“ Schrein gefunden hat. Upgrade-, Magie- und Waffensystem sind sehr einfach gehalten,sind aber zweckmäßig und gut integriert. Das Gameplay geht flüssig von der Hand,  der Soundtrack hat mir sehr gut gefallen und braucht sich nicht zu verstecken.

In 4,6 Stunden habe ich das Spiel durchgespielt und 15 von 24 Erfolge gesammelt. Möchte man das Spiel platinieren, so kann man denke ich noch einmal 2-3 Stunden drauf legen. Runic Rampage kann man hier kaufen.

Papercuts – klein, leicht und schick: Geldbeutel für den Alltag

Schon seit 2 Monaten verwende ich einen neuen und vor allem kleinen und schicken Geldbeutel, nämlich einen von Papercuts. Extrem leicht und stilvoll hat er sich in mein Leben geschlichen. Er hat Platz für bis zu 10 Karten, kleines und großes Geld passt ohne Probleme und Falten hinein (in der BIG-Variante). Man merkt gar nicht wenn man ihn trägt, seht ihn euch doch mal selber an:

Übrigens: der Kleine ist auch wasserfest, reißfest und fühlt sich an wie weiches Leder. Das Material heißt übrigens Tyvek®, das ist der Stoff aus dem die („Papier“) Festival-Bändchen oft gemacht sind. Einziger Kritikpunkt: das Kleingeld ist meiner Meinung nach nicht optimal verstaut mit dem  Klettverschluss. Ein Zipper wäre hier meiner Meinung nach besser gewesen. Hier geht es direkt zu den Geldbeuteln. Meine Uhr „Paprwatch“ vom selben Hersteller ist leider noch nicht angekommen 😉

EMOTION – eine richtig tolle Dokumentation

EMOTION eine richtig tolle Dokumentation, die ich letztes Jahr mal angeschaut hatte. Es wird ein Zusammenhang von EMOTIONEN (Altlasten, positive Einstellung, Gedanken) zur körperlichen und geistigen Gesundheit hergestellt. Emotionen kontrollieren unser Leben, unsere Gesundheit, unseren Erfolg (!) und Misserfolg. Die Doku zeigt viele verschiedene Ansichten diverser Menschen (Wissenschaftler, Ärzte, Physiker) und vermittelt über einen Protagonisten eine lebhafte Geschichte, ist englischsprachig und mit deutschen Untertiteln hier erhältlich (7,99 €). Ich werde mir die Dokumentation bald wieder ansehen, die darin gezeigten Kenntnisse und Anwendungen sollte man verinnerlichen, definitiv! Edit (18.07.2017): Die Dokumentation gibt es nun auch komplett vertont (Deutsch).

Hallo Welt!

Ich weiß noch nicht ganz was hier seinen Platz finden wird. Ich denke es wird zirbelig, futuristisch.

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Thema von Anders Norén.